„Briefings für Texter schreiben: So bekommst Du den Text, den Du haben willst“ – so lautet der Titel meines Vortrags auf dem OMT.

Lange angekündigt, nun endlich hier: Einen kleinen Vorgeschmack, was Euch dort erwartet!

 

Briefings sind eine kommunikative Schnittstelle zwischen Auftraggeber und Texter. Ihre Aufgabe ist, offenkundig, den Texter darüber zu informieren, wie der Text aussehen soll, der da in Auftrag gegeben wird. Wie überall in der menschlichen Kommunikation kann dabei viel schiefgehen. Und tut es auch.

Briefy, das Briefing

Was aber zum Beispiel?

  • Briefings ufern derart aus, dass der Texter den Überblick verliert
  • Briefings bestehen aus einem Satz (wenn’s hoch kommt)

Dies sind zwei der – aus meiner Sicht – wichtigsten Punkte, an denen ein Briefing schon scheitern kann. Darum wird ein wichtiger Teil des Vortrags auf dem OMT 2017 sich darum drehen, wie genau ein Briefing aufgebaut sein sollte, das für den Texter hilfreich ist und dazu beitragen kann, dass ein Auftraggeber den Text bekommt, den er sich vorstellt.

 

Hinter der äußeren Form von Briefings, die Texter bekommen, steht aber eine Fülle von Gründen, die bewirken, dass…

 

  • Auftraggeber Briefings bis ins letzte Detail vorgeben.
  • Auftraggeber de facto eigentlich kein anständiges Briefing erstellen.

Diese Gründe verraten viel über das Verhältnis von Auftraggebern zu ihren Textern – und natürlich auch umgekehrt. Briefings sind damit eigentlich nur Indikatoren für ebendieses Verhältnis. In meinem Vortrag auf dem OMT möchte ich darum nicht dabei stehenbleiben, nur die äußeren Faktoren zu benennen, also zu sagen, wie ein Briefing denn aussehen sollte. Ich möchte auch analysieren, wo überhaupt Fehlerquellen in der Kommunikation zwischen Autoren und Auftraggebern liegen. Warum?

Ganz einfach: Das beste Briefing hilft nicht, wenn das Mindset und die Erwartungshaltung von Auftraggeber und Texter nicht angemessen sind bzw. nicht in Einklang zu bringen sind. Darum soll es also am 1. September auch gehen.

 

Und neben den kommunikativen Gelingensbedingungen gibt’s natürlich auch noch ganz praktische Probleme.

 

Denn: Manche Auftraggeber haben unrealistische Vorstellungen. Bösartig formuliert: Das perfekte Briefing bringt gar nichts, wenn der Auftraggeber 300 Keywords in einem 250 Worttext haben will.

Und leider ist auch die Zunft der Texter nicht frei von seltsamen Fehlern und Seltsamkeiten. Manch einer ist eben nicht so gut, wie er sein müsste. Oder unwillig. Oder ein Künstler, ein in einer Wolke von Keywords ersticktes Genie. Ja, gibt’s alles. Und da hilft auch kein Briefing der Welt.

Um all das – und ein bisschen mehr – wird’s also am 1.9. in Wiesbaden in meinem Vortrag gehen.

Und da nicht nur ich, sondern wirklich ein Haufen kompetenter Leute am OMT 2017 auflaufen wird, werde ich nicht müde zu betonen: Wer noch kein Ticket hat, kaufe sich eins! Zackzack!

Und mit dem Gutscheincode „OMTIWERSEN50“ gibt’s da noch 50€ Rabatt. 🙂